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EXPLORE NORWAY V

28.06.2008 Haugesund til Oslo om Stavanger

 

Diesmal bin ich gegen acht aufgestanden, was seeehr früh war und habe gefrühstückt und mein Zeug mal wieder neu gepackt, damit es in Oslo einfacher ist, alles zu finden, ohne dass ich alles ausräumen muss. Dann hat Hilde mich wieder nach Haugesund zur rutebil stasjon gebracht. Fast wären wir nicht pünktlich gekommen, weil wir ein paar Autos vor uns eine totalen Sonntagsfahrer hatten. Der hätte genauso wie er war auch in Deutschland auftreten können. Den Hut hatte er auf der Hutablage auf dem Kofferraum, wie sich das gehört und die Oma daneben gehörte natürlich auch zur Ausstattung. Und er ist auch auf 70er Strecken nicht mehr als 55 gefahren... Wir sind im Auto fast verzweifelt. Nur das Kennzeichen war natürlich falsch, aber der Rest war Original, dat sach ich euch.

 

Die Busfahrt nach Stavanger (etwas mehr als zwei Stunden) war nicht so aufregend, ich habe mein Buch jetzt aus, drückt mir die Daumen, dass ich die restlichen Tage hier ohne neues Lesefutter überlebe, wieder eine kurze Fährfahrt und dann in Stavanger am Byterminalen aussteigen. Wenn ihr irgendwohin fahrt, sorgt immer dafür, dass euer Reiseführer so aktuell wie möglich ist. In meinem war das tourist office zwar eingetragen, aber in den letzten drei Jahren muss es umgezogen sein, ich konnte es nämlich erst nicht finden. Ein wenig später bin ich durch Zufall drüber gestolpert und habe dabei auch die größte Kirche in Stavanger entdeckt. Die versteckt sich doch ganz dreist hinter kleinen Gebäuden und Bäumen, sodass ich sie vorher bei ungefähr zweimal dran vorbei laufen nicht gesehen habe. Erzählt mir hier nichts von meinem Orientierungssinn, der ist hervorragend. In Trondheim war immer ich diejenige von uns beiden, die den Weg zurück gefunden hat. Und es ist auch niemals verkehrt, eine Karte dabei zu haben. An der Tatsache, dass ich manchmal ein Blindfisch bin, kann ich auch mit Brille nichts ändern.

 

Ich wollte eigentlich die Kirche besichtigen, aber erst war da ein Mittagskonzert drin und danach eine Hochzeit, sodass ich es irgendwann aufgegeben habe. Also ein bisschen am Hafen entlang schlendern, versuchen, sich nicht in den kleinen Gassen und Gässchen dahinter zu verlaufen und einfach am Breiavannet in der Sonne sitzen und nichts tun. So lässt es sich leben.

 

Gegen halb drei habe ich dann den flybuss zum Flughafen genommen, wo ich viel zu früh war (ich wusste nicht genau, wie lange der Bus braucht, also lieber ein bisschen früher als zu spät da sein...). Aber auch da kann man Blogeinträge schreiben und Leute beobachten. Hier noch eine Kuriosität für euch, bei der ich mich wirklich erschreckt habe. Bitte macht das nicht zu Hause nach, auf gar keinen Fall. Und wenn, übernehme ich hiermit ausdrücklich keine Verantwortung dafür, wie eure Umgebung darauf reagiert.

 

Das war eine Frau, sehr schlank, fast schon dürr, und recht klein, die hatte einen Jeansminirock an. Dazu eine schwarze (Woll?) Strumpfhose und bunte Chucks an. Bis dahin ist das ja noch nicht so schlimm. Achja und sie hatte ihre blonden Haare als Dreadlocks, in offen irgendwas zwischen schulter- und kinnlang. Aber jetzt kommt das gruselige. Als sie sich umgedreht hat, habe ich ihr Gesicht gesehen. HORROR!!! Die war ungefähr 50 (?) und hatte gut Falten im Gesicht, das meiner unmaßgeblichen Meinung nach eindeutig zu viel Sonne und Make-Up abbekommen hat. Gräßlich, ich war total geschockt. Wenn man so ein Gesicht hat, sollte man sich nicht wie 16 kleiden, oder? Also bitte tut mir einen Gefallen und lauft niemals so herum, auch nicht, wenn ihr auf Drogen seid, ja?

 

Als ich in Oslo angekommen bin, hat es geregnet, toll. Ich sah schon das ganze Wochenende den Bach runter gehen. Aber in Oslo selbst herrliches Wetter, Sonnenschein, frische Brise, wunderbar.

 

Aber mir ist was echt Peinliches passiert. Zumindest für mein planungssüchtiges Gehirn. Ich habe vergessen, die Adresse von dem Perminalenhotel aufzuschreiben, in dem ich jetzt wohne. Alles andere war perfekt organisiert und ohne Probleme durchzuführen, aber das ist mir völlig entgangen. Zum Glück war der Fahrer des flybuss sehr nett und hat mich zumindest mal in die richtige Richtung geschickt. Dann habe ich in einem Hotel gefragt, die hat mich aber zu einem anderen Hotel geschickt, das sich P-Hotel nennt. War aber halt das Falsche. Wenigstens die Frau da war sehr liebenswürdig und hat mir das auch auf den Stadtplan gemalt, wo ich hin muss. Das ist Service. Jedenfalls habe ich es jetzt gefunden und in meinem Zimmer sind diese Nacht noch eine ältere Norwegerin, die sehr nett ist, eine Argentinierin, die ganz viele Städte in recht kurzer Zeit besucht und noch eine, die aber noch nicht da war, als ich kurz vor zwölf das Licht ausgemacht habe. Vielleicht sehe ich sie morgen.

 

4.7.08 10:42
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Katzenmami / Website (18.5.09 14:29)
Hallo Eli,
schau mal auf meinem blog, da wartet etwas auf dich. Vielleicht liest man hier ja bald wieder etwas von dir. Würde mich jedenfalls freuen, jetzt wo wir uns nicht mehr so oft sehen können.
Lg

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