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EXPLORE NORWAY III

26.06.2008 Trondheim til Bergen Diesmal haben Marlies und ich zusammen gefrühstückt, dann unsere Sachen zusammen gepackt und sind dann zu Fuß runter in die Stadt zum Bahnhof gelaufen. Es war gut, dass es den Berg runter ging und nicht rauf, aber angenehm war es trotzdem nicht wirklich. Mein Koffer ist einfach zu schwer und unhandlich. Beim nächsten Trip nach Norwegen entweder nur ein kleiner Koffer oder ein Rucksack, in dem man alles unterkriegt. Ach ne, ich wollte ja nur soviel mitnehmen, wie in meinen Eastpak passt und einen leeren Koffer mitnehmen, damit ich vernünftig shoppen gehen kann. Vielleicht erinnert ihr mich da nochmal dran, wenn es wieder soweit ist. Am Bahnhof habe ich mein Zeugs in einem Schließfach verstaut und dann Marlies verabschiedet. Die Zeit bis zur Abfahrt des Flybuss habe ich damit verbracht, durch Trondheim zu laufen, dem Husflidenladen und der Einkaufspassage Trondheim Torg noch einen Besuch abzustatten. Ein paar Souvenirs haben den Weg in mein Gepäck gefunden, aber den größten Teil werde ich in Oslo kaufen, dann muss ich sie nur einmal durch den Flughafen bekommen und nicht drei Mal oder so. Wahrscheinlich brauche ich eine Sackkarre, damit ich meien Rucksack und die Tüte transportieren kann. Erinnert mich auch daran, dass ich niemals wieder Kochbücher kaufe, die mehr als 500g wiegen... Mit dem Bus ging es dann zum Flughafen Værrness, der ein wenig außerhalb von Trondheim liegt. Im Flughafen Leute zu beobachten ist fast so lustig, wie im Bahnhof. Wenn ihr mal nichts besseres zu tun habt, setzt euch eine Stunde hin, schaut den Leuten zu und denkt auch Geschichten dazu was, was sie machen, wen sie abholen oder wo sie hin wollen, es macht echt Spaß. Geht natürlich noch besser, wenn man jemanden dabei hat, der mitmacht. Ich habe zum Beispiel ein Frau gesehen, die mit ihren Kindern auf das Boarding gewartet hat. Die Mutter ist dann mit den kleinen Mädels vorher noch mal aufs Klo gegangen und hatte dabei so einen lustigen Gang drauf. Typ „watschelnden Entenmutter“, die dafür sorgt, dass die Küken auch hinterher kommen. Und das Ganze dann bei einer etwas vollschlanken mittelgroßen Frau. Während dem Flug hatte ich mir ein wunderbares Programm zurecht gelegt, mit dem auch in der kurzen Zeit möglichst viel von Bergen sehen kann. Aber Pustekuchen. Der Bus vom Flughafen zum Zentrum ist im Stau hängen geblieben, sodass sich mein Plan in Luft aufgelöst hat. Also nichts mit mit dem Bus fahren und die Stabkirche anschauen bevor sie schließt und mit der Fløibahn auf den Berg fahren und dann runter laufen. Stattdessen bin ich zu meinem Hostel gelaufen, das direkt im Zentrum liegt. Noch näher geht es eigentlich gar nicht. Mit zweimal Umfallen, was normalerweise schon fast mit der Nase dran ist, wäre man in Bergen volle Kanne ins Wasser gepurzelt, so nah ist es am Hafen und am Fischmarkt. Also bin ich durch die Gegend gelaufen, habe den Hafen, den Fischmarkt und die kleinen Gassen angeschaut. Auf dem Markt kann man tatsächlich echten frischen Fisch kaufen (ich gebs zu, ich bin ein Stadtkind, ich kenne so was nicht, wir haben nur Fluss zu Hause) und die hatten sogar lebende Schalentiere (Krebse oder so was) in kleinen Becken neben den Ständen. Hinter den bunten Hafenhäusern, die man von den ganzen Postkarten kennt, geht es den Berg hoch durch ganz kleine verwinkelte Gässchen, die sind echt süß und sehr malerisch. Ich glaube, es wäre echt cool, da zu wohnen, aber mit Fahrrad fahren ist da nichts. Ich bewundere die Einheimischen, die auf dem Kopfsteinpflaster die Hügel hoch und runter geradelt sind, die hatten auch bergauf ganz schön Speed drauf. Aber es ist sehr schön, auf jeden Fall. Zu guter Letzt habe ich noch ein bisschen eingekauft, damit ich morgen die Busfahrt nach Haugesund zu Hilde überlebe. Wieder zurück in der Jugendherberge wars dann auch noch ganz nett. Das zweite Halbfinale (zum Glück hat Spanien gewonnen...), dabei noch nette Unterhaltung mit ein paar Leuten. Das Mädel kam aus Canada, der eine Typ aus Holland (verfolgen die mich?) und der andere aus den Staaten. Das ist schon cool, wen man da so alles trifft. Zum Schlafen geht’s dann in ein Dorm mit 14 (!) Betten, aber ich glaube, das geht schon irgendwie. Augen zu und durch, ne?
1.7.08 21:53
 


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