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Explore Norway II

25.06.2008 Sightseeing in Trondheim Heute morgen bin ich recht früh wach geworden, dann aber zum Glück nochmal eingeschlafen, bis um sieben mein Wecker geklingelt hat, damit ich noch was vom Frühstück abbekomme. Das war sehr lecker, Buffet, mit allem, was man sich so wünschen kann, wenn man nicht allzu anspruchsvoll ist. Nachdem Marlies auch gefrühstückt hatte, sind wir zusammen Richtung Zentrum losgezogen. Erste und auch einzige geplante Attraktion auf unserem Tagesablauf war Nidarosdom.kirke. Das ist der im gotischen Stil erbaute Dom in Trondheim, in dem die Könige auch heute noch gekrönt werden und der die Touristenattraktion ist. Ich habe mich fast wie zu Hause gefühlt. Leider durfte man innendrin keine Fotos machen, es wäre auch viel zu dunkel und düster gewesen, aber von außen habe ich eine Menge gemacht. Eindeutiger Vorteil gegenüber unserem Dom ist, diese Kathedrale passt ganz aufs Bild... Vielleicht ist das aber auch wieder ein Nachteil, denn so gibt es keine lustigen Szenen, wie die Touristen versuchen, die ganze Kirche aufs Bild zu bekommen und dabei auf den Motorhauben der parkenden oder fahrenden Autos oder sogar auf der Straße liegen... Wir haben auch die Crypta besichtigt in der bei Ausgrabungen gefundene Grabsteine ausgestellt werden sowie den Tårnet, den Turm bestiegen. Nicht so hoch wie zu Hause, dafür aber in der Mitte, quasi über dem Hochaltar, wenn ich den Plan richtig im Kopf habe. Und sehr viereckig. Raus zu gehen war trotz enger Wendeltreppe, auf der man wirklich nur in einer Richtung gehen kann, kein größeres Problem, aber wenn man den gleichen Weg wieder runter geht, was die einzige Möglichkeit ist, dann wird einem doch irgendwann schwindelig. Also haben wir uns, unten angekommen, erstmal zehn Minuten auf die Stühle (es gibt keine Bänke, sondern Stuhlreihen) gesetzt und gewartet, dass sich unsere Köpfe aufhören von selber zu drehen. Nach einem kurzen Aufenthalt draußen, während dem auch zufällig gerade die Sonne schien (seltenes Ereignis, immer wieder von Regenschauern unterbrochen), haben wir uns dann das Dommuseum, die Reichsregaliensammlung und den Souvenirshop vorgeknöpft. Es ist echt schön aufgemacht, aber nach einer Weile ist es ziemlich eintönig, mit dieser meditativen, säuselnden Musik im Hintergrund... Abschließend haben wir ein spätes Mittagessen im Trondheim Torg (dem örtlichen Einkaufszentrum) zu uns genommen, bevor wir zu einer kleinen Pause zur Jugendherberge zurück gelaufen sind. Dort haben wir uns ein wenig entspannt und in meinem Fall Blog geschrieben. Dann sind wir gegen fünf nochmal hinunter gelaufen um in der Kathedrale an einer Art musikalische Andacht teilzunehmen, die für die Pilger und Touristen, die den Nidarosdom besuchen, angeboten wird. Es war wirklich schön, mal wieder Orgelmusik zu hören, auch wenn es ganz anders als zu Hause klingt. Der Spielstil war mir vertraut, aber der Raum lässt es völlig anders klingen, was aber sehr schön war. Den Textteil dieser Andacht kann man getrost vergessen, der war nicht so berauschend. Ursprünglich hatten wir vorgehabt, danach noch solange in der Stadt zu bleiben, bis um 20:45 Uhr das EM-Spiel Deutschland-Türkei auf dem Torget zum public viewing übertragen wird, aber nach einer Weile mussten wir aufgeben, weil es ständig angefangen hat zu regnen, dann wieder aufgehört und zehn Minuten später wieder angefangen hat. So geht das nicht. Während wir aber gewartet haben und nicht sicher waren, was wir tun sollen haben wir da auf der Bühne eine Band gehört namens «Bigton Gulch» (nach zweimal Plakat lesen kann ich mir auch endlich merken, wie die heißen...), die waren nicht schlecht, haben aber leider nicht so lange gespielt. Letztendlich haben wir uns dann aber doch dem Regen gebeugt und sind wieder den Berg hoch zur Jugendherberge gelatscht. Warum müssen die eigentlich IMMER auf einem Berg liegen, sogar dann, wenn die Stadt drumherum platt wie ein Pfannkuchen ist... Zuerst noch schnell per USB-Stick die Fotos von heute tauschen und Emailadressen austauschen, damit wir das morgen nicht vergessen. Vielleicht treffen wir uns in Oslo nochmal, sie nimmt nämlich morgen den Zug nach Oslo, und ist bis Montag, glaube ich, auch da. Dann gings runter in den Fernsehraum zum Fußball gucken. Eigentlich bin ich ja nicht sooo der Fan vom runden Leder, aber irgendwie musste das sein. [Passend dazu läuft gerade beim Schreiben aus dem Mediaplayer „Mer stonn zu dir, FC Kölle“, los, sagt es schon, ich bin verrückt...] Und es ist auch gar nicht seltsam, dass ich das Spiel zusammen mit einer Holländerin angeschaut habe... Die Stimmung als solche war nicht sooo überragend enthusiastisch, wie man das aus Biergärten oder public viewing events kennt, aber es war ok. Ein Mann war da, der hat immer, wenn das Bild für kurze Zeit weg war (sehr ärgerlich, und dann ist da auch noch eins der Tore gefallen... Schlechte Organisation...), in Deutschland seine Freunde angerufen, um immer zu wissen, was gerade passiert. Nur nicht übertreiben... Die Oma aus meinem Zimmer war auch da, saß aber zum Glück wo anders, sodass sie nicht mich immer zu getextet hat. Aber ihr sollte wirklich mal jemand beibringen, dass es manchmal einfach besser ist, die Klappe zu halten, wenn man keine Ahnung hat. Nein, die zweite Bildstörung ist nicht die dritte Halbzeitpause in Folge, und ja, der Mann, der da an der Seite die ganze Zeit mit läuft, ist der Linienrichter oder Schiedsrichterassistent oder wie auch immer die sich jetzt nennen mögen. Ich hätte sie manchmal echt erwürgen können. Wenigstens haben wir dann nach diesem Horrorspiel doch noch gewonnen und werden jetzt Weltmeister... ! Heute Abend sind noch zwei Japanerinnen bei uns auf dem Zimmer, Mutter und Tochter, aber die sind eher still.
1.7.08 21:52
 


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