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15./16.06.2008 Husflidslag på Skafnes

Wir sind heute nach dem Morgenmelken nach Skafnes gefahren, das ist ziemlich am unteren Ende unserer Insel und dort gibt es eine alte Farm, die ein Museum beherbergt. Dort war heute Aktionstag oder so.


Im Haus ist es eine Art Heimatmuseum, wo man sehen kann, wie die Menschen gewohnt haben, in einem Raum haben einige Frauen an Bunad gestickt, das ist vielleicht eine Arbeit. Im alten Bootshaus (Naust) konnte man Boote an der Decke hängend sehen und sogar trockene Walbarten. Da musste ich aber erst fragen, was das überhaupt ist. Außerdem wurden dort Waffeln und Kaffee verkauft. Dann gab es noch ein Gebäude, dessen Namen ich vergessen habe, was ber so eien Art Werkstatt und Garage sein dürfte. Dort wurde Rømmegrøt verkauft und in einem anderen Raum gab es einen Kramladen nach historischem Vorbild, in dem Kanel- und Hveteboller verkauft wurden, die allerdings viel zu schnell weg waren, sodass Lou und ich zu langsam waren. Marita hat ihr Flatbrød dort abgeliefert und man konnte dort Karamellen kaufen und ein paar Handarbeitssachen, die ich aber nicht genauer angeschaut habe.


Draußen gab es Klappekake, die werden aus Brotteig gemacht und auf einem Takke (was man auch für Lefser verwendet) gebacken. Dann noch warm aufschneiden und Butter (nur echte, keine Margarine) und dann Sirup drauf... göttlich, aber sehr mächtig. Auf einem kleinen eingezäunten Fleckchen Gras waren zwei Wildschäfchen zu Hause. Das waren Lämmer, aber die waren ganz anders als unsere zu Hause. Kleiner und zierlicher aber viel wolliger... die Wolle war nicht so kompakt, eher in Löckchen und mehr... ich kann das nicht beschreiben, mir fehlen die Worte. Aber sehr süß, nur ein wenig scheuer als unsere.


Abends nach dem Melken haben wir dann noch eine große Kebabpizza von Milano zusammen verdrückt, sehr zu empfehlen. Allerdings sollte man sich danach nur in Gesellschaft von Leuten befinden, die die gleiche Pizza gegessen haben, man stinkt dann nämlich total nach Knoblauch.



Hätte Heute auch eine Überschrift, wäre es „Celebrity Death“. Ich habe heute abend wieder ein totes Lamm finden müssen. Mittags, als wir mit vier Leute da drin waren und geguckt haben, war es noch putzmunter, auch wenn es morgens etwas komisch in der Ecke stand, aber es hatte einen vollen Bauch, deshalb dachte ich, es wäre einfach nur vollgefressen und will ein bisschen Ruhe haben. Abends lag es dann tot auf der Erde und die anderen sind in ihrem Milchrausch („Hey, da kommt jemand, lasst uns ganz viel Krach machen, dann gibt’s Milch!&ldquo ständig über es drüber getrampelt. Es war nicht so schlimm, dass es tot war, aber es heraus nehmen zu müssen war gräßlich. Es war 81115, eine der ältesten, richtig groß, flauschig und eigentlich kerngesund. Es hat sich angefühlt wie ein Teddybär, aber das Innenleben war nicht weich und nachgiebig, sondern hart und schon recht kalt. Und dann dieser aufgeblähte Bauch... Ich werde nie wieder meinen Bären anfassen können... Hendry hat auch keine Erklärung, warum es uns einfach so unter den Fingern weg gestorben ist.


Tove war mit ihren beiden working guests da, ein Mädchen aus Norwegen, aus der Region Trøndelag, also in der Mitte Norwegens, und eine Holländerin. Sehr nett, ich habe sie herum geführt und unsere animal Häuser gezeigt, weil Lou mal wieder mit den Ziegen in den Bergen war. Die Kleinen waren heute übrigens das erste Mal mit, nur eine ist noch zusammen mit den Lämmern im Stall, weil sie ein verletztes Bein hat. Zurück zu den working guests. Die waren ziemlich beeindruckt, wie sauber es bei uns ist, aber ehrlich gesagt ist es bei ihnen nicht so wirklich sauber. Dort wird im Stall gemolken und nicht wie bei uns in einem anderen Raum und das System dort ist auch nicht so wirklich ausgereift, da sind wir eindeutig weiter. Außerdem ist bei Tove und Knut auf der Farm das animal house gar nicht groß genug für ihre 140 Ziegen. Und die geben nicht so viel Milch wie unsere. Wir schaffen mit unseren 115 jungen, virusfreien Ziegen genauso viel Mich, wie die mit 140 ebenfalls virusfreien Ziegen. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls haben wir dann mit den Dreien auf der Terrasse gesessen und Lefser gegessen. Aber ich habe natürlich vergessen, nach Emailadressen zu fragen... Dummes Kind...

26.6.08 09:59
 


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