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25.02.2008 Tom and Jerry

Beim Milchmanntag heute haben wir für meinen Geschmack viel zu früh angefangen, aber Lou und ich waren rechtzeitig fertig. Das ist doch was, oder? Heute kam auch zum ersten Mal Tom, ein Nachbarsjunge (ungefähr 18 oder 19 Jahre alt). Der soll ab jetzt auf der Farm arbeiten und beim Melken helfen und so, mal schauen, was und wie das wird. Im Moment ist er mir noch nicht so sympathisch.


Lous Brownies sind nach einem Tag im Kühlschrank noch besser, als vorher. Leider waren sie dann recht schnell alle weg...


Das Bad habe ich heute mal wieder geputzt, dabei hasse ich doch putzen allgemein und im Besonderen. *grummel* Aber auf so was nimmt hier niemand Rücksicht.


Ich habe wieder angefangen zu Sticken, es dauert aber noch, bis irgendwas fertig ist. Sonst ist heute nichts passiert, deshalb auch nur ein ganz kurzer Eintrag, damit ihr wisst, dass es mich noch gibt.

5.3.08 21:52


26.02.2008 Seminar in Leknes

Lou und ich haben heute ein bisschen geputzt und den üblichen Kram erledigt, während Marita und Hendry in Leknes auf einem Seminar waren, das irgendwas mit Tourismus zu tun hatte. Wir hatten den ganzen Tag sturmfrei und haben hauptsächlich gegammelt und gegessen (essen kann man hier sehr gut...).

5.3.08 21:53


27.02.2008 Homemade Vermorlefser

Ich war mit Hendry in Leknes und bin da eine Weile alleine herum gelaufen, aber es gibt da wirklich nicht viel zu sehen. Kleinstadt höchstens... Aber dafür habe ich wieder Unmengen von Postkarten gekauft, die demnächst verschickt werden. Und ich habe endlich eine Karte der Lofoten. Touristenkarten sind toll. Da ist sogar Hellosan drauf. Ich werde für jeden Ort, an dem ich war, ein kleines rotes Fähnchen rein stechen. Das wird cool.


Marita und Lou haben angefangen Lefser zu backen, die Marita für Ostern verkauft. Lefser sind ganz dünne Teigblätter, die mit einer Buttercreme bestrichen und dann zusammen gefaltet werden. Im Mund schmelzen sie fast, so dünn sind sie. Der Teig wird mit einer Rolle ausgerollt, die so Riffel hat. Ich kann das leider nicht besser erklären, ihr müsst versuchen, mich halt so zu verstehen. Dann wird er auf einer Art großem Crepeeisen (Takke) gebacken, von beiden Seiten. Anschließend in ein feuchtes Tuch gelegt und angefeuchtet. Nun ist er wieder weich genug, um sich falten zu lassen, also ganz dünn mit Creme bestreichen und zusammen falten. Fertig. Und einfach genial lecker. Leider glaube ich nicht, dass ich sie zu Hause nachmachen kann, mir fehlen einfach die passenden Geräte. Marita wird mir ein Lefsercarepaket schicken müssen...


Abends ist Hendry zu einem Treffen einer Gruppe gegangen, die wohl so ähnlich wie die Freimaurer sind. Ich bin da noch nicht so ganz hinter gestiegen, aber keine Angst, wir werden hier nicht zu irgendwas bekehrt.


Die neueste Penicillinziege, der wir erst gestern abends eine volle Dosis Penicillin gegeben haben, wurde heute morgen umgebracht. Ihr Euter war heute morgen beim Melken größtenteils blau auf der einen Seite und ganz kalt. Klarer Fall von Gangrän. Dafür gibt es noch einen anderen Namen, der mir aber gerade nicht einfällt. Jetzt geht es ihr definitiv besser als vorher.

5.3.08 21:54


28.02.2008 I hate goats!

Beim Milchtruck heute morgen gab es keine besonderen Vorkommnisse, Lou und ich haben hinterher den Tank im Nachbarhaus ganz alleine gewaschen.


Bei den Kleinen haben wir eine große Box ausgeräumt, jetzt ist das alte vergammelte und total nasse Stroh endlich raus. Und das stinkt immer so... Bald haben wir alle durch, dann ist es auch nicht mehr so viel Arbeit, jeden Morgen neues Stroh zu verteilen.


Als wir abends zum Nachbarhaus zum Melken gegangen sind, hatten wir knöchelhohen Schnee. Und die Ziegen haben total verrückt gespielt. In zwei Reihen (von acht) hatten wir Ziegentsunamis, das heißt viel zu viele Ziegen draußen, die man dann irgendwie sortieren muss und vor allem wieder zurück kriegen muss. Schrecklich! Da sind selbst zwei Leute zu wenig. Und überhaupt, die Ziegen haben Krach gemacht, als obs dann mehr Pellets geben würde und sich so saublöd benommen, die haben fast kein Loch für den Kopf direkt gefunden...

8.3.08 22:00


29.02.2008 Hurtigruten

Wir haben mal wieder geputzt, aber nachmittags habe ich Brot gebacken! Mit Marita zusammen habe ich den Teig zusammen gerührt (oder besser, nach ihrer Anweisung), dann haben wir ihn stehen gelassen, in der Zeit war ich die Kleinen füttern. Anschließend noch formen und im Ofen backen. Und das Tolle an der Sache ist, es schmeckt sogar....


Abends haben wir dann Speedmelken gemacht, damit wir rechtzeitig fertig sind. Um viertel nach Acht sind wir nach Svolvær gefahren und Lou und ich haben dort die MS Midnatsol bestiegen. Das ist ein Schiff der Hurtigruten, was Kurs nach Norden genommen hatte. Wir haben eine Zwei-Personen-Innenkabine, die ein Bett, eine umklappbare Couch und ein winziges Bad enthält. Aber es ist unsere. Wir haben dann noch ein wenig die Decks erkundet, bzw. draußen gefroren und das nächtliche Svolvær beobachtet, bevor wir um 22:00 Uhr abgelegt haben. Morgen, gegen 14:30 Uhr werden wir in Tromsø wieder von Bord gehen.


Und noch was Erfreuliches: Onkel Jupp, der Bruder meiner Oma, wird heute 20 Jahre alt. Morgen, wird er 74. Wer die Lösung für dieses Rätsel findet, gewinnt eine Waschmaschine mit fließend kaltem und warmen Telefon. Für die Baggerfahrt in der Eifel mit Schneegestöber und Blaulicht denke ich mir bei Gelegenheit was anderes aus. Lieber Onkel Jupp, falls du das hier liest, wie auch immer es dich erreicht, Herzlichen Glückwunsch!

8.3.08 22:02


01.03.2008 Tromsø

Nur mal vorne weg, meine Oma Leni wäre heute 75 geworden. Denkt an sie und habt sie lieb.


Auf dem Hurtigrutenschiff gibt es ein super Frühstücksbuffet. Einfach lecker. Wir haben da bestimmt fast eine Stunde gesessen, gegessen und die vorbei ziehenden Berge angeschaut. Schon schön. Nur leider etwas kalt, wegen der Klimaanlage. Später haben wir im Panoramaraum auf dem obersten Deck gesessen oder waren auf dem Sonnendeck, da war es allerdings sehr windig. Wir haben es nie allzu lange dort ausgehalten bevor wir erfroren sind. Dort gab es sogar Frauen, die ihr Strickzeug dabei hatten und irgendwas gestrickt haben. Es gibt sogar Beweisfotos.


Insgesamt war die Zeit in Tromsø viel zu kurz. Wir sind gegen viertel vor drei angekommen und dann durch die Stadt gebummelt. In einem Souvenirladen habe ich eine CD von Edward Grieg gekauft, weil Bettina, eine Freundin, die schon mal in Norwegen war, gesagt hat, man müsste, wenn man die Fjorde entlang fährt mit dem Schiff, diese Musik anhören. Leider kann ich das auf der Rückfahrt nicht machen, denn ich habe meinen Laptop nicht dabei. Aber dafür höre ich es mir dann später an.


Die protestantische Domkirka, eine wunderschöne Holzkirche, konnten wir leider nicht von innen sehen, weil sie geschlossen war. Dafür hätten wir am Vormittag da sein müssen. Ebenso wie die Arctic Church, die wegen Umbau oder Restauration geschlossen war. Die hätte ich wirklich gerne gesehen, auch wenn sie sehr modern gestaltet ist.


Abendessen hatten wir dann bei Anita, Hendrys Schwester, die uns danach noch ein wenig von Tromsø gezeigt hat. Zusammen mit ihrer Freundin, die übrigens auch von unserer Insel kommt, hat sie uns ein paar Sehenswürdigkeiten gezeigt. Und als wir bei der Universität waren, haben wir ein total geniales Nordlys gesehen. Mit grün und rot und gelb und Bewegung und total toll. Wir müssen also unbedingt wiederkommen.


Als wir auf unser Schiff gewartet haben, waren wir noch im Skarvenpub, der auch in meinem Reiseführer erwähnt wird, das muss die örtliche Szenekneipe sein. Um Zwölf haben wir dann die MS Trollfjord bestiegen und die Heimreise angetreten.

11.3.08 21:37


02.03.2008 MS Trollfjord

Wir haben wieder ein tolles Frühstück gehabt, das haben wir uns gegönnt. Den Tag über haben wir Postkarten geschrieben und ganz viele Fotos gemacht. Wir haben hauptsächlich relaxt und uns gefreut, das wir heute nichts mehr mit Ziegen zu tun haben werden, Das ist ein gutes Gefühl. Wir saßen da und haben die Landschaft genossen, gelesen und es uns gut gehen gelassen.


Gegen Mittag haben wir dann Brotzeit mit Brot und einem Glas Marmelade gemacht, die wir vorher gekauft hatten. Außerdem haben wir über den Tag verteilt 400 g Pepperkake zu zweit gegessen. Nein, wir hatten keinen Zuckerschock...


Nachdem wir abends um sechs wieder in Svolvær angekommen waren, haben wir um halb acht den Bus nach Hause genommen und waren gegen halb neun zurück.

11.3.08 21:38


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