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Back from Polska

So Leute, nach langem Warten gibts erstmal nur einen ganz kurzen Eintrag, damit ihr wisst, dass ich noch lebe. Bin heute Mittag von zwei Wochen Konzertreise durch Polen zurück gekommen und total groggy. Ab morgen oder so gibts genaueres.

Gute Nacht!

15.7.07 21:45


Chorfahrt 2007 Polen

Dieses Jahr, mein letztes Jahr im Chor übrigens, geht unsere Konzertreise nach Polen. Von diesen zwei Wochen möchte ich jetzt im Nachhinein berichten.

Nach einer im Gegensatz zu früheren eher ereignislosen Fahrt von Köln nach Dresden hatten wir nachmittags unseren ersten Zielort erreicht. Eine kurze Stadtführung durch Olli (im weiteren auch schonmal Chorleiter genannt) folgte und führte uns zum Essen in die katholische Kathedrale, die Hofkirche. Das abendliche Konzert war nach diesem anstrengenden Tag erstaunlich gut, aber leider eher mittelmäßig besucht, hauptsächlich von unseren späteren Gastfamilien.

Nachdem man abends Gelegenheit hatte, die Gastfamilien und vielleicht schon das Dresdener Nachtleben kennen zu lernen, haben wir sonntags ein Hochamt (diesmal das um halb elf und nicht schon um neun Uhr) gesungen. Der restliche Tag war - eine Ausnahme im Gegensatz zu anderen Konzertreisen - komplett frei. In dieser Zeit konnte man zum Beispiel mehr von Dresden und seiner Umgebung sehen oder eine Poolparty feiern. So endete unser kurzer Aufenthalt in Dresden.

16.7.07 13:25


Breslau - die Erste

Am Montag ging es dann sehr verschlafen weiter über Görlitz nach Breslau oder Wrocław. Görlitz ist definitiv keine weitere Reise wert, auf der deutschen Seite schon sehr vergammelt und heruntergekommen, auf der polnischen Seite, die wir zum Glück nicht besucht haben, noch mehr. Außerdem hat es aus Eimern geregnet und alle wollten schnell wieder weg.

In Breslau angekommen, wurden wir vom Zustand der Straßen sehr schnell aus unseren Träumen gerissen. Da möchte ich niemals Fahrrad fahren müssen... Das Hotel ist ganz nett, wenn auch sehr nobel und damit nicht so chorfreundlich, wie es etwa eine Jugendherberge gewesen wäre. Nach einer (unfreiwilligen) Stadterkundung im Regen gab es endlich etwas zu essen und anschließend eine heiße Dusche. Dieser Tag endete also ohne offiziell gesungen zu haben, ohne Konzert, Probe oder Gottesdienst. Und sowas auf einer Konzertreise...

Am Dienstag gab es dann eine ganz nette Stadtführung, mittags Selbstverpflegung, Entspannung und dann den SuperGAU. Konzert (voll besetzte Kirche) mit 2-Minuten Einsingen im Gewand vor dem gesamten Publikum! Horror! Dafür war das Konzert aber auch unterirdisch. Allen ging es mehr oder weniger schlecht, weil uns die Pizza vom Abendessen um halb sechs noch sehr schwer im Magen lag. Olli konnte nachher unsere schlechte Laune gar nicht verstehen, es wäre doch ganz gut gewesen... Und so jemand ist Chorleiter....

16.7.07 13:44


Breslau - die Zweite

Mittwochs folgte die nächste, diesmal geführte Stadterkundung mit Mattheusz (fragt nicht, ob man den Namen wirklich so schreibt, keine Ahnung...). Daran anschließend haben wir eine Oderfahrt gemacht. Sehr interessant, aber gegen Ende etwas kühl.

Am nächsten tag folgte eine Art von Wallfahrt, und zwar nach Tschenstochau zur Schwarzen Madonna. In strömendem Regen lernten wir das Heiligtum und die Pilgerverpflegung kennen. Insgesamt sind wir doppelt solange Bus gefahren, wie wir in Tschenstochau waren. Das kannte ich ja schon aus Venedig, aber das ist eine andere Geschichte...

Freitag haben wir endlich wieder gesungen! Morgens war Freizeit und eine extrem sinnlose Straßenbahnfahrt, nachmittags sind wir nach Mirkov gefahren. Süße Kirche, knuffiger Pfarrer, Topkonzert, alles bestens. Und einen Pfarrsaal zum Einsingen, sowas hatten wir das letzte Mal in Dresden...!

17.7.07 10:50


Unsere Reise quer durch Polen

Nächstes Ziel auf unserer Reise war Albendorf/Wambierzyce und die Basilika dort, welche wir Samstag abend erreichten. Erst eine Andacht, Illumination der Basilika und ein kurzes, schönes Konzert und am nächsten Morgen Gottesdienst und Mittagessen. Die dortige Unterkunft war für unsere verwöhnten Verhältnisse schon eher gewöhnungsbedürftig. Unser Chorpräses hat todesmutig eine fast daumengroße Spinnen erlegt. Soviel zur christlichen Nächstenliebe und keine Gewalt und so.

Am Sonntag ging es dan nach einem polnischen Gottesdienst und Schnitzel - oh Wunder - ohne Umwege weiter nach Zakopane, der Stadt mit den netten Holzhäuschen. Nach einer Nacht in der Unterkunft, die wir wegen polnischer Organisation bekommen haben (mehr Jugendherberge als alles andere, jedenfalls nicht das geplante...) beschloss Olli, die Unterkunft Dienstag schon in Richtung Krakau zu verlassen und nicht erst Mittwoch. Also verbrachten wir den Montag mit Shopping im Regen, besichtigten die Kirche, in der wir hätten singen sollen und fuhren mit einer Art Zahnradbahn den Berg hinauf.

Die Kirche (irgendwas mit Fatima) ist komplett aus Holz und total schön. Sehr schön warme Farbtöne und überhaupt. Eigentlich vor allem überhaupt. Oben auf dem Berg angekommen gab es dutzende von touristischen Souvenierständen, die alle das gleiche verkauft haben, einige Fressstände und eine tolle, nur leicht verhangene Aussicht. Auf der anderen Seite von Zakopane konnte man die Olympiaschanze sehen, allerdings ohne Schnee nur in grün.

18.7.07 08:51


Way to Krakau

Nach einer weiteren relativ unkomfortablen Nacht in Zakopane (was unbedingt eine weitere Reise wert ist), ging es nach Krakau.

Eine kurze improvisierte Stadtführung gab uns einen ersten Einblick und wichtige Orientierungspunkte wie den Wawel, die Tuchhallen oder den Ort an dem wir den Bus wieder treffen. Den Nachmittag verbrachten wir individuell in der Stadt bei Shopping (Souveniers müssen halt sein) und Eisessen. Abends gab es dann leckeres Essen, ein geräumiges Bad, eine benutzerfreundliche Dusche und extrem bequeme Betten als Entschädingung für Zakopane, was im Nachhinein gar nicht soo schlimm war.

Mittwoch wurden die PC (oder auch PuCa)-Taschen abgeholt, ein erstes Chorfestivalflair kam allerdings erst in Wadowice, dem Geburtsort Johannes Pauls II., auf. Nachdem wir auch dort die Kirche (Achtung Abwechselung!) und das Geburtshaus besichtigt hatten, trafen wir auf einen anderen Chor, der vor der Kirche Fotos machte und etwas relativ einfaches sang. Da wir nunmal ein Chor sind, manchmal ein vielleicht etwas eingebildeter...., ließen wir es uns nicht nehmen, zu "Fotozwecken" ebenfalls zwei Lieder zu singen, das zweite sogar ohne Dirigenten.

Das folgende Mittagessen nahmen wir im Pilgerzentrum in Krakau zu uns. Nach einer unbedingt benötigten Ruhepause im Hotel fing abends für uns das PuCa-Festival bzw. der Kongress erst richtig an, und zwar mit Essen. Wenn es in den nächsten Tagen so weiterging, dann schonmal RESPEKT! Sehr lecker, Porzellanteller, gutaussehende Kellner, die das Geschirr abräumen und sogar weiße Tischdecken. Wo gibts denn sowas?

20.7.07 08:27


XXXIV. Internationaler Pueri Cantores Kongress in Krakau 2007

Misericordias Domini in aeternum cantabo

Alles begann recht harmlos mit einer Pobe auf dem Marktplatz. Die Eröffnungsfeier, die darauf folgte, dauerte gute 2 1/2 Stunden, davon wurden 10 Minuten gesungen. Und sowas bei einem Chorfestival...

Ich will ja nicht von vornherein sagen, dass in Köln 2004 alles besser war, aber auf die Eröffnungsfeier trifft das definitiv zu. Reden über Reden in mindestens fünf verschiedenen Sprachen jeweils, aber alles sagen das Gleiche. Kann man sich das nicht sparen? Aber dafür haben wir bis halb elf nachts da in der Kälte rumgegammelt. Sogar unser Chorleiter war am Ende extrem gelangweilt und genervt. Stimmung suchte man jedenfalls vergeblich, genau wie in der Werbung, die ich aber gerade leider vegessen habe.

So endete der erste "PuCa07"-Tag für uns.

23.7.07 22:56


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